Wenn ein Baby schwer zur Ruhe findet, kann das einen ganz schön verunsichern und auch erschöpfen. Mir hat in solchen Momenten vor allem geholfen, mich daran zu erinnern, dass weder mit dem Baby noch mit mir etwas falsch ist. Manche Babys brauchen einfach besonders viel Nähe, Begleitung und Zeit, um runterzufinden.
Gut getan haben uns kleine, ruhige Routinen im Alltag. Weniger Reize, gedämpftes Licht, viel Körperkontakt, Tragen, sanftes Wiegen oder einfach zusammen ruhig atmen. Oft war nicht die eine perfekte Lösung entscheidend, sondern das Gefühl von Wiederholung, Ruhe und Geborgenheit.
Was eher nicht geholfen hat, war der Druck, dass es jetzt sofort klappen muss. Auch zu viele unterschiedliche Tipps auf einmal haben mich eher unruhig gemacht. Und Vergleiche mit anderen Familien waren selten hilfreich, weil jedes Baby einfach anders ist.
Mehr Sicherheit hat mir gegeben, liebevoller mit mir selbst zu sein und mir Unterstützung zu holen, wenn es zu viel wurde. Schon zu hören, dass andere ähnliche Phasen kennen, kann sehr entlastend sein. Man ist damit wirklich nicht allein.